Alles über die Auswahl, Verlegung und Pflege Ihres Tajima-Bodens.
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Vergleichen Sie Bodenarten und finden Sie die passende Grundlage für Ihre Einrichtung.
PVC und Vinyl werden häufig für dieselbe Art von Kunststoffbodenbelag verwendet. LVT steht für Luxury Vinyl Tiles: Planken und Fliesen beispielsweise in Holz- oder Steinoptik. Die Bezeichnung allein sagt nichts über die Verlegeart oder den geeigneten Einsatzbereich aus. Vergleichen Sie deshalb auch Verlegeart, Nutzungsklasse und technische Daten.
Klebe-PVC wird auf einen vorbereiteten Untergrund geklebt. Klick-PVC besitzt eine Verbindung, mit der die Elemente ineinander einrasten. Loose Lay ist für die lose Verlegung vorgesehen, wobei bestimmte Anforderungen an Raum, Untergrund und Fixierung gelten.
Die Verlegeanleitung für Contract-SL und Denim beschreibt die lose Verlegung bis maximal 150 m². Die Elemente müssen dabei ringsum eingefasst sein. Wo dies nicht möglich ist, nennt das Dokument geeignete Klebebänder oder Fixierungen. Bei hoher Belastung oder starken Temperaturschwankungen sollte die Verlegeart gesondert beurteilt werden.
Verlegeanleitung Contract-SL und Denim (PDF, Niederländisch)
Gehen Sie zunächst vom Raum und seiner täglichen Nutzung aus. Handelt es sich um ein Wohnzimmer, ein Büro oder ein stark frequentiertes Geschäft? Berücksichtigen Sie anschließend Verlegeart, Aufbauhöhe, Pflege und Optik. Teilen Sie bei einer Beratungsanfrage auch mit, ob eine Fußbodenheizung vorhanden ist und welcher Untergrund besteht. So können wir Sie gezielt beraten.
Die Nutzschicht ist die transparente obere Schicht, die das Dekor schützt. Die Nutzungsklasse gibt an, für welche Beanspruchung ein Boden eingestuft wurde. Ein dickerer Boden ist nicht automatisch besser für intensive Nutzung geeignet. Beurteilen Sie Nutzschicht, Nutzungsklasse und weitere Eigenschaften gemeinsam anhand des Produktdatenblatts.
Wählen Sie eine Kollektion, die zur Belastung passt, und prüfen Sie die Produktspezifikationen. Kein Boden ist vollständig kratzfest. Entfernen Sie regelmäßig Sand und verwenden Sie geeignete Möbelgleiter. Bei Bürostühlen sind passende Rollen und gegebenenfalls eine geeignete Schutzmatte wichtig. Lassen Sie sich im Zweifel zu Ihrem konkreten Boden beraten.
Vom Wohnzimmer bis zum Arbeitsplatz: Was braucht Ihr Raum?
Das hängt von Kollektion, Verlegeart und Bodenaufbau ab. Wasserbeständiges Bodenmaterial bedeutet nicht automatisch, dass der gesamte Boden wasserdicht ist. Besonders Fugen, Ränder und Untergrund müssen berücksichtigt werden. Lassen Sie vorab bestätigen, welche Lösung für Ihr Bad geeignet ist. Ein Duschbereich muss gesondert beurteilt werden.
Bei Treppen müssen Bodenbelag, Verklebung und Stufenkantenabschluss aufeinander abgestimmt sein. Auch Trittsicherheit, Belastung und Treppenform spielen eine Rolle. Lassen Sie einen Fachbetrieb beurteilen, welche Kollektion und welches Treppenkantenprofil geeignet sind. Ein glatter Untergrund allein reicht zur Beurteilung nicht aus.
Ermitteln Sie zuerst die zu erwartende Belastung: Besucher, rollende Möbel, Schmutzeintrag und Reinigung. Prüfen Sie anschließend die Nutzungsklasse und die für Ihr Projekt erforderlichen Eigenschaften, etwa Rutschhemmung und Brandverhalten. Teilen Sie uns Ihre Projektdaten mit, damit wir eine passende Kollektion empfehlen können.
Starke Sonneneinstrahlung kann den Boden örtlich erheblich erwärmen. Beachten Sie bei großen Glasflächen, Wintergärten und Wärmequellen die Installationsbedingungen der gewählten Kollektion. Klären Sie vorab, ob Sonnenschutz, eine andere Verlegeart oder ein angepasster Klebstoff erforderlich ist. Lichtechtheit und Wärmebeständigkeit sind unterschiedliche Eigenschaften.
Prüfen Sie die Schallschutzanforderungen für Ihre Wohnung oder Ihr Gebäude. Die akustische Leistung hängt vom gesamten Aufbau aus tragender Decke, eventueller Unterlage und Bodenbelag ab. Fordern Sie einen passenden Prüfbericht für diese Kombination an. Eine allgemeine Bezeichnung wie „schalldämmend“ belegt nicht, dass Ihre konkrete Anforderung erfüllt wird.
Prüfen Sie das Zusammenspiel von Bodenbelag, Anlage und Untergrund.
Die Produktdatenblätter von Ambiente und Contract-SL weisen die Eignung für Fußbodenheizung aus. Prüfen Sie für die Ausführung zusätzlich die Verlegeanleitung, das Heizsystem und die zulässige Temperatur. Diese Angabe ist keine automatische Freigabe für jedes elektrische System oder für Fußbodenkühlung.
Produktinformationen Ambiente (PDF, Niederländisch) · Produktinformationen Contract-SL (PDF, Niederländisch)
Prüfen Sie, ob Fußbodenkühlung für die gewählte Kollektion und den Bodenaufbau zulässig ist. Das System muss so eingestellt werden, dass keine Kondensation entsteht. Lassen Sie Regelung und Betriebsbedingungen vom Installateur auf den Boden abstimmen und beachten Sie die Verlegeanleitung der jeweiligen Kollektion.
Nicht jedes elektrische System funktioniert gleich. Die Eignung hängt unter anderem vom Aufbau, der Temperaturregelung und der örtlichen Wärmeentwicklung ab. Lassen Sie die Kombination aus dem konkreten Heizsystem und dem gewählten Boden deshalb vorab beurteilen.
Verwenden Sie den Temperaturgrenzwert aus den aktuellen Verlegevorschriften Ihrer Kollektion. Achten Sie darauf, wo die Temperatur gemessen wird: Die Wassertemperatur der Anlage ist nicht die Temperatur an der Bodenoberfläche. Fragen Sie bei Unsicherheit nach, bevor Sie die Heizung einstellen.
Die Produktdatenblätter für Ambiente und Contract-SL nennen einen Wärmedurchlasswiderstand von 0,02 m² K/W. Das ist der Wert des Bodenbelags; der gesamte Bodenaufbau muss gesondert beurteilt werden. Hinweise zum Aufheizen finden Sie in den Downloads. Stimmen Sie das Vorgehen mit Ihrem Installateur ab.
Produktinformationen Ambiente (PDF, Niederländisch) · Produktinformationen Contract-SL (PDF, Niederländisch) · Alle Downloads
Ein gutes Ergebnis beginnt unter dem Boden.
Der Untergrund muss die Anforderungen des gewählten Bodensystems an Ebenheit, Trockenheit, Festigkeit und Stabilität erfüllen. Ob ein Ausgleich erforderlich ist, hängt vom vorhandenen Untergrund und der Verlegeart ab. Lassen Sie ihn vorher prüfen; eine Klickverbindung macht einen unebenen Untergrund nicht automatisch geeignet.
Nur wenn der vorhandene Bodenbelag und Untergrund für das gewählte System geeignet sind. Lose Teile, Höhenunterschiede, Fugen und Feuchtigkeit müssen beurteilt werden. Lassen Sie Ihren Verleger entscheiden, ob eine Vorbereitung genügt oder der alte Belag entfernt werden muss. Beachten Sie die Verlegeanleitung der betreffenden Kollektion.
Eine zusätzliche Unterlage ist nicht bei jedem System erforderlich oder zulässig. Für verklebte Böden gelten andere Bedingungen als für Klickböden. Verwenden Sie ausschließlich eine Kombination, die zu Kollektion, Belastung und eventuellen Schallschutzanforderungen passt. Eine zu weiche oder ungeeignete Unterlage kann die Funktion des Systems beeinträchtigen.
Für Contract-SL und Denim nennt die Verlegeanleitung eine Akklimatisierung von mindestens 24 Stunden im Verlegeraum. Für die Verarbeitung schreibt das Dokument eine Raum- und Bodentemperatur von mindestens 18 °C sowie eine relative Luftfeuchtigkeit von höchstens 75 % vor.
Bei anderen Kollektionen gelten die jeweiligen Anleitungen; diese Werte lassen sich nicht automatisch auf das gesamte Sortiment übertragen.
Verlegeanleitung Contract-SL und Denim (PDF, Niederländisch)
Der Verschnitt hängt vom Verlegemuster, der Raumform und den Abmessungen der Elemente ab. Lassen Sie die benötigte Menge anhand eines Verlegeplans berechnen. Randabstände und Bewegungsfugen sind eigenständige Verlegeanforderungen, für die die Vorgaben des Bodensystems gelten. Berücksichtigen Sie diese an Türen, festen Möbeln und Anschlüssen.
Praktische Antworten, damit Ihr Boden lange schön bleibt.
Entfernen Sie regelmäßig Staub und losen Schmutz. Für PU-vergütete Ambiente-Böden schreibt die Pflegeanleitung bei anhaftenden Verschmutzungen einen PU-Reiniger vor, der 1:200 mit Wasser verdünnt wird. Beachten Sie zusätzlich die Gebrauchsanweisung des vorgesehenen Reinigungsmittels. Reinigungsempfehlung und Dosierung können je nach Mittel und Kollektion variieren.
Eine Sauberlaufzone fängt Schmutz am Eingang ab. Für andere Kollektionen verwenden Sie die jeweils zugehörige Pflegeanleitung.
Pflegeanleitung Ambiente (PDF, Niederländisch) · Pflege nach Kollektion
Verwenden Sie die in der Pflegeanleitung Ihres Bodens empfohlenen Mittel. Nicht jeder Allzweckreiniger, jede Polish oder jeder Fettlöser ist geeignet. Benutzen Sie einen Dampfreiniger nur, wenn die Vorschriften dies ausdrücklich erlauben. Fragen Sie im Zweifel vorher nach und nennen Sie das vorgesehene Produkt.
Klären Sie zunächst die Ursache des Flecks oder Belags. Verwenden Sie das Verfahren aus der Pflegeanleitung und testen Sie eine zulässige Behandlung an unauffälliger Stelle. Beginnen Sie nicht sofort mit Scheuermitteln oder starken Lösungsmitteln. Bleibt der Fleck bestehen, senden Sie bei Ihrer Anfrage ein Foto und Angaben zu den verwendeten Reinigungsmitteln mit.
Halten Sie Sand und Schmutz fern und verwenden Sie geeignete Möbelgleiter. Heben Sie schwere Gegenstände an, statt sie zu verschieben. Prüfen Sie Stuhlbeine und Rollen regelmäßig auf Verschleiß und Schmutz. Fragen Sie bei hohen oder länger anhaltenden Punktlasten nach einem geeigneten Schutz für Ihren Boden.
Befolgen Sie das Pflegesystem Ihrer Kollektion. Die Pflegeanleitung für PU-vergütete Ambiente-Böden beschreibt eine periodische Auffrischung mit einem PU-Siegel Matt-System nach längerer Nutzung oder bei Verschleiß. Das bedeutet nicht, dass jährlich eine beliebige Polish aufgetragen werden sollte.
Lassen Sie Notwendigkeit und Ausführung einer zusätzlichen Schutzschicht anhand des Zustands und der Nutzung des Bodens beurteilen.
Finden Sie die Informationen zu Ihrer Kollektion.
Suchen Sie in den Downloads nach der Dokumentation zu Ihrer Kollektion und Ihrem Produktcode. Verwenden Sie bei der Verlegung stets die aktuelle Fassung. Finden Sie das richtige Dokument nicht, nennen Sie in Ihrer Anfrage Kollektion und Produktcode, damit wir gezielt helfen können.
Fragen Sie nach den verfügbaren Zertifikaten für die konkrete Kollektion. Achten Sie auf Produktname, Gültigkeit und Geltungsbereich des Dokuments. Ein Zertifikat für ein Produkt oder eine Kollektion gilt nicht automatisch für das gesamte Sortiment. Nennen Sie bei einer Projektanfrage auch die geforderte Zertifizierung.
Die relevanten Angaben müssen sich auf die gewählte Kollektion beziehen. Fragen Sie nach verfügbaren Produkt- und Materialerklärungen und teilen Sie mit, welche Informationen Sie benötigen. Nutzen Sie für Ausschreibungen oder Projektbewertungen die Dokumentation des konkreten Produkts.
Kontaktieren Sie uns mit Kollektion und Produktcode, um die Verfügbarkeit einer passenden Umweltproduktdeklaration zu prüfen. Eine EPD beschreibt Umweltdaten innerhalb eines definierten Produkt- und Berechnungsumfangs. Prüfen Sie deshalb immer, ob die Erklärung das vorgesehene Produkt abdeckt.
Die Möglichkeiten hängen von Produkt, Verlegeart, Zustand des Bodens und vorhandenen Verwertungswegen ab. Fragen Sie vorab nach den Möglichkeiten für Ihr Projekt. Trennen Sie Verschnitt und gebrauchte Beläge, wenn der gewählte Entsorger dies verlangt. Eine Rücknahme muss vorher vereinbart werden.
Vom ersten Muster bis zur Unterstützung nach dem Kauf.
Sehen Sie sich zunächst die Kollektionen an und notieren Sie die gewünschten Dekore oder Produktcodes. Kontaktieren Sie uns anschließend zu Mustern sowie zu Besichtigungs- und Kaufmöglichkeiten. Geben Sie Ihren Wohnort oder Projektstandort an, damit wir Sie gezielt beraten können.
Neben dem Belag selbst zählen Untergrundvorbereitung, Verlegung, Verschnitt und Abschlussarbeiten dazu. Auch das Entfernen eines vorhandenen Bodens kann Kosten verursachen. Fordern Sie ein aufgeschlüsseltes Angebot auf Grundlage von Raum, Untergrund und gewünschtem Verlegemuster an.
Die geltenden Bedingungen hängen vom Produkt und seiner Nutzung ab. Fragen Sie beim Kauf nach den Garantiebedingungen für Ihre Kollektion und Anwendung. Bewahren Sie Kaufbeleg, Produktangaben und Verlegeunterlagen auf. Bei einer Beurteilung sind die Art der Beanstandung und die Umstände wichtig.
Bei manchen Systemen lassen sich einzelne Elemente austauschen. Das Vorgehen hängt von Verlegeart, Zugänglichkeit und Schaden ab. Lassen Sie einen Bodenfachbetrieb die passende Reparatur beurteilen. Einige Reserveelemente aus derselben Lieferung können spätere Reparaturen erleichtern.
Kontaktieren Sie Ihren Lieferanten und nennen Sie Kollektion, Produktcode sowie Kauf- und Verlegedatum. Fügen Sie Übersichts- und Detailfotos bei und beschreiben Sie, wann Ihnen das Problem aufgefallen ist. Nennen Sie gegebenenfalls Untergrund, Heizung und verwendete Pflegemittel. So lässt sich die Situation gezielter beurteilen.
Teilen Sie uns mit, welchen Boden Sie in Betracht ziehen und wo Sie ihn einsetzen möchten. Wir helfen Ihnen gerne weiter.